trockener Start in die Saison – Rückblick Winter 2021/22 und März 2022

Der Winter 2021/2022 brachte in den östlichen Bundesländern im Vergleich zum Mittel der aktuellen Periode 1991-2020 leicht überdurchschnittliche Niederschläge. Insbesondere waren hierfür die überdurchschnittlichen Niederschläge des Februars verantwortlich. So fielen z.B. in Mecklenburg-Vorpommern mit 230mm Niederschlag im Februar mehr als doppelt so viel Niederschlag wie im Mittel der Periode 1991-2020. In den übrigen Bundesländern lag das Regen-Plus im Februar im Mittel zwischen 30 und 70%. Insgesamt führten die Winterniederschläge zu einer guten Durchfeuchtung des durchwurzelbaren Horizontes zum Winterende hin.

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Leider hielt dieser positive Niederschlagstrend im März nicht an. Die langanhaltende Trockenheit des Märzes führte in allen östlichen Landesteilen der Bundesrepublik zu einer Austrocknung der Oberböden und einen denkbar ungünstigen Start in die Saison 2022, verursacht durch ein stabiles und festliegendes Hochdrucksystem über Mittel- und Osteuropa. Der März 2022 war nach aktuellen Auswertungen des DWD zudem der trockensten März in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 (!!!)

Zur (bisherigen) Dauer von Frühjahrstrockenheiten in Ostdeutschland gibt ein älterer Artikel des FBM Auskunft.

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Nach der unüblichen Frühjahrstrockenheit im März beginnt der April 2022 mit einer Reihe von durchziehenden Sturmtiefs. So werden erst Mirella und dann Nazim zumindest in KW 14 für eine Wiederbefeuchtung des Oberbodens sorgen.

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