Nach dem Winter = vor der Bewässerung? ein neuer Dauerzustand?

Wie in den Rückblicken des DWDs dargestellt, sind die letzten Monate in den meisten Bundesländern von einem Niederschlagsdefizit gekennzeichnet. Am Ende der Saison 2018 waren die meisten Böden buchstäblich staubtrocken.

Leider waren aber auch entgegen der Hoffnung vieler die Winterniederschläge weniger ergiebig. Folge ist ein noch nicht wieder gänzlich aufgefüllter Bodenwasservorrat in tieferen Bodenschichten in vielen Regionen. Die dem Beitrag angehängten Bohrstockaufnahmen stammen vom 13.03.2019 aus der Umgebung von Nauen in Brandenburg auf einem sandigen bis lehmig-sandigem Standort. Sie zeigen die Auswirkungen des trockenen Jahres 2018 sowie des  Winters 2018/2019: unterhalb von 70cm fehlt noch jegliches Bodenwasser.

Wie in der Bodenfeuchteübersicht des DWDs für den 18. März 2019 dargestellt, ist dies in vielen Regionen Brandenburgs, Sachsen-Anhalt aber auch Sachsens und Thüringen leider bittere Realität.

Aus den letzten Prognosen des ECMWF aber auch der vergangenen Monate, die wir aufmerksam verfolgt haben, geht hervor, dass wir voraussichtlich mit wärmeren, eventuell aber auch mit trockeneren Monaten im Frühjahr und Sommer 2019 gegenüber der Referenzperiode 1981-2010 rechnen müssen.

In der Verbindung mit noch nicht komplett durchfeuchteten Böden ein sehr unangehmes Szenario für viele Acker-und Gartenbaubetriebe.

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