Schönes Wetter für die Stadt – Dürre für das Land

Es zeigt sich wiedereinmal, dass in vielen Teilen des Landes eine gute und verlässliche landwirtschaftliche Produktion nur mit Bewässerung umsetzbar ist.

Wie das Helmholtz Zentrum für Umweltforschungszentrum UfZ auf seinem Dürremonitor dokumentiert, existiert derzeit in weiten Teilen Deutschland eine Dürre. Diese ist sogar in manchen Regionen als “außergewöhnlich” klassifiziert. Selbst Regionen des Voralpenlandes sind von extremer Trockenheit betroffen, da hier v.a. im April Niederschläge fast komplett ausblieben. Auch die tagesschau berichtet über diese aktuelle Trockenheit.

Für die Bundesländer Bandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg Vorpommern ist die Situation nicht besser.

Wie aus den Analysen des FBMs der DWD Daten ersichtlich wird, ist die klimatische Wasserbilanz des Juni 2018 in allen drei Bundesländern niedriger als die durchschnittlichen Werte der Zeitreihe 1991-2017. Der Grund: ausbleibende Niederschläge und hohe Durchschnittstemperaturen, teilweise höher als der Durchschnitt.

Im kumulierten Überblick zeigt sich, dass das  klimatische Wasserdefizit der Monate April bis einschliesslich Juni 2018 im Rückblick noch nie so hoch war. In den meisten Bundesländern sind die Werte um mindestens das zweifache unterschritten worden.[table id=6 /]

Es bleibt zu hoffen, dass die kommenden Wochen doch noch eine Entspannung und für die Landwirtschaft günstige Niederschläge bringen und Starkregenereignisse ausbleiben.

 

 

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